Alice Herdan-Zuckmayer: Das Scheusal

Eine Geschichte für Hundeliebhaber und Hundehasser

Kurz vor dem Einmarsch der deutschen Truppen in Österreich erbte Alice Herdan-Zuckmayer von ihrer Tante neben einem kostbaren Pelz, wertvollem Schmuck und schönem Silber auch eine extrem hässliche, gelbe, blinde, verwöhnte und bissige, dem Alkohol und Chanel Nr. 5 zuneigende Hündin namens Mucki. Carl Zuckmayer beschrieb sie als „Kreuzung zwischen Fledermaus, Wüstenfuchs und Warzenschwein“, Fritz Kortner nannte sie „Kanalröhre“.

Während die wertvolleren Teile der Erbschaft und die treuen Rassehunde der Familie in Wien bzw. Henndorf zurückbleiben mussten, ging Mucki, die man niemandem zumuten konnte, mit ins Schweizer und schließlich sogar ins amerikanische Exil. Hochbetagt starb sie schließlich auf der Farm der Zuckmayers in Vermont.

Mit viel Humor schreibt Alice Herdan-Zuckmayer nicht nur über Das Scheusal, sondern auch über ihr Leben an der Seite von Carl Zuckmayer, die atemberaubende Flucht aus Österreich 1938 und die ersten Jahre im Exil.

Alice Herdan-Zuckmayer: Das Scheusal. Fischer 1988
www.fischerverlage.de

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