Susanna Alakoski: Bessere Zeiten

Alles, nur kein Bullerbü

Kindheit in Schweden assoziieren wir mit Bullerbü, doch bei Leena gibt es in den 1960er- und 1970er-Jahren keine heile Welt. Als Kind finnischer Gastarbeiter lebt sie in der Sozialsiedlung Fridhem in Ystad, umgeben von Armut und Alkoholismus. Ihre Eltern sind Quartalssäufer, auf Perioden der Normalität folgen schwere Abstürze und die Abwärtsspirale dreht sich immer schneller. Alle Versuche von Leena, Hilfe von außen zu bekommen, scheitern kläglich.

Der berührende schwedische Bestseller erzählt aus der Perspektive der stillen Heldin Leena von Überlebensstrategien, Hoffnungen und der Macht der Freundschaft.

Susanna Alakoski ist selber Kind finnischer Gastarbeiter in Schweden, war Sprecherin der schwedischen Linkspartei und ist Sozialarbeiterin. Ihr Roman, der keine Autobiografie ist, wird in Schweden als Ausbildungslektüre für Lehrer, Sozialarbeiter und Polizisten empfohlen.

Die Thematik hat mich an das Buch „Das Mädchen“ von Angelika Klüssendorf erinnert, wobei mir die Bearbeitung von Susanna Alakoski noch  deutlich besser gefallen hat.

Sehr empfehlenswert ist auch der Film zum Buch.

Susanna Alakoski: Bessere Zeite. Edition fünf 2011
www.editionfuenf.de

Volker Reinhardt: Der unheimliche Papst

Der skrupellose Papst

Das Italien der Renaissance: Papst Alexander VI (1431 – 1503), Spross eines kleinen spanischen Adelsgeschlechts, in die Kurie gekommen dank seines Onkels, durch Bestechungen 1492 auf den Heiligen Stuhl gelangt, richtet seine Politik zielstrebig auf die Versorgung seiner Familie mit Geld, Land und Titeln.

Die farbige Biografie des skrupellosesten, verruchtesten der Renaissancepäpste aus der Feder des Geschichtsprofessors Volker Reinhardt ist gut lesbar, detailreich und objektiv. Reinhardt prüft bis heute kursierende Gerüchte kritisch nach und stellt komplizierte politische Strukturen der Zeit anschaulich dar.

Volker Reinhardt: Der unheimliche Papst. C.H. Beck 2007
www.chbeck.de

Gilbert Adair: Ein stilvoller Mord in Elstree

Krimiliteratur à la Agatha Christie

Gilbert Adair schreibt im Stil der großen englischen Kriminalliteratur, sozusagen à la Agatha Christie.

Zum zweiten Mal lässt er Yard-Inspektor a. D. Eustace Trubshawe und die Krimiautorin Evadne Mount im London der Nachkriegszeit ermitteln. Ein berühmter Regisseur ist beim Brand seines Hauses umgekommen und als sein Assistent seinen letzten Film weiterdreht, stirbt eine Schauspielerin vor laufender Kamera und unter den Augen der beiden Hobbydetektive an Gift.

Ein nostalgischer Krimi mit pointierten Dialogen, aber etwas unglaubhafter Krimihandlung.

Gilbert Adair: Ein stilvoller Mord in Elstree. Heyne 2009
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Kristine Bilkau: Die Glücklichen

Sozialer Druck und Abstiegsängste der Generation 30+

Isabell und Georg sind ein Paar wie aus dem Bilderbuch. Zwar hat keiner von ihnen eine wirklich große Karriere gemacht, denn sie ist Cellistin bei einem Musicalorchester, er Journalist bei einer Zeitung, doch sie können sich das Leben in der hochwertig sanierten Mietwohnung in Hamburg leisten, in der Isabell aufgewachsen ist, das Gemüse ist Bio, die Brötchen kommen aus der Manufaktur und der Babybrei für den gemeinsamen Sohn Matti wird – obwohl völlig unnötig – mit teurem Mineralwasser angerührt.

Wo eigentlich das höchste Glück herrschen müsste, entstehen aber erste Risse, als Isabell nach ihrer Rückkehr in den Beruf nicht mehr ihre gewohnte Leistung bringen kann. Die Hände zittern ihr beim Solo, sie ist dem Druck, sowohl zu Hause als auch im Beruf perfekt zu sein, nicht gewachsen. Sie lässt sich krankschreiben, sucht Orthopäden, Physiotherapeuten und Psychotherapeuten auf, nur eines macht sie nicht: Sie kann nicht mit Georg über ihr Problem sprechen, aus Angst, dass das Zittern, indem sie darüber spricht, endgültig wird.

Dramatisch wird die Lage, als auch Georg durch den Verkauf seiner Zeitung arbeitslos wird. Nun kommt alles ins Rutschen, die Miete wird auf Dauer nicht zu bezahlen sein, der Lebensstandard kann nicht gehalten werden, und damit droht ein kompletter Identitätsverlust. Während Georg wenigstens versucht, sich ein einfacheres Leben vorzustellen, blockt Isabell wie ein bockiges Kleinkind alle Versuche, die Ausgaben einzuschränken und in eine günstigere Wohnung außerhalb zu ziehen, komplett ab. Wie bei der Verheimlichung ihres Zitterns befürchtet sie auch hier, dass allein das Denken an Veränderungen den Zustand zementiert.

Da beide Partner nicht miteinander reden, Kristine Bilkau dem Leser aber die Innensicht von Georg und Isabell zeigt, weiß dieser mehr als die Betroffenen. In einer klaren, schnörkellosen Sprache und mit viel Ruhe zeigt die Autorin in ihrem Debütroman, was die Angst vor dem Abstieg und dem Identitätsverlust aus diesem jungen Paar macht. Georg und Isabell stehen beispielhaft für die Generation 30+, die mit einer hohen Leistungsbereitschaft und einem übersteigerten Anspruch an sich selbst einen unerhörten Druck aufbaut, dem sie in Krisensituationen nicht mehr Stand halten kann. Kristine Bilkau analysiert dieses Szenario meisterhaft aus dem Blickwinkel der Soziologie und zeigt am Beispiel von Georg und Isabell die Abstiegsangst der Mittelschicht.

Aufgerüttelt durch den Tod von Georgs Mutter werden die Beiden schließlich aus ihrer Erstarrung gerissen, und obwohl das Ende weitgehend offen bleibt, legt man das Buch mit der Hoffnung aus der Hand, dass sie die Sprache wiedergefunden haben und nun gemeinsam einen alternativen Weg suchen werden.

Ich muss gestehen, dass ich lange zwischen vier und fünf Sternen geschwankt habe. Am Ende hat die Tatsache, dass mich das Buch auch Tage nach dem Ende noch stark beschäftigt, den Ausschlag für die Bestbewertung gegeben. Fünf Sterne gebühren außerdem auch dem Luchterhand Verlag für die absolut perfekte Gestaltung vom Cover über die Schriftwahl bis hin zur Gestaltung der Kapitelnummern und Seitenzahlen.

Kristine Bilkau: Die Glücklichen. Luchterhand 2015
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Rüdiger Bertram & Heribert Schulmeyer: Rocco Calzone – Meine ehrenwerte Familie

Allein unter Gaunern

Es ist gar nicht so leicht, ehrlich zu leben, jedenfalls nicht, wenn man wie Rocco zu einer Familie von Gaunern gehört. Sein Opa sitzt im Knast, die Oma ist Taschendiebin, der Vater knackt Safes, der große Bruder Autos, die Mutter fälscht gekonnt Dokumente, die große Schwester ist kriminell im Internet unterwegs und auch der kleine Bruder erpresst bereits den Hausmeister. Trotz dieses Umfelds tut Rocco, was er kann, um nicht auf die schiefe Bahn zu geraten. Statt dessen spielt er Lotto und hofft auf den großen Gewinn, mit dem er seine Familie resozialisieren will…

Doch vorerst wird in der Familie Calzone (eigentlich ganz profan Schröder) der ganz große Coup ausgeführt: Der neue Albino-Panda wird trickreich aus dem Zoo entführt. Allerdings stellt sich der Zoo bei der Lösegeldforderung stur, der Panda stinkt und raubt der Familie den Nachtschlaf und vor lauter Liebeskummer will er auch den mühsam im Japanischen Garten organisierten Bambus nicht fressen. Nun ist Roccos ganzes Organisationstalent gefordert!

Mir hat das Lesen großen Spaß gemacht. Die Geschichte ist herrlich schräg, witzig und flott erzählt und mit den comicartigen Zeichnungen adäquat illustriert. Rocco erzählt die Geschichte herzerwärmend aus seiner Sicht, sodass man richtig Mitleid mit dem armen Jungen, diesem „weißen Schaf der Familie“ bekommt.

Dank der großen Schrift dürfte das Buch für Kinder ab der dritten Klassen zu bewältigen sein. Die ein oder andere Diskussion mit den kleinen Lesern über Recht und Unrecht dürfte aber angebracht sein.

Rüdiger Bertram & Heribert Schulmeyer: Rocco Calzone – Meine ehrenwerte Familie. cbj 2015
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Camilla Grebe & Åsa Träff: Mann ohne Herz

Hassverbrechen oder nicht?

Mit Begeisterung lese ich seit einigen Jahren die Krimis des schwedischen Autoren-Schwesternduos Camilla Grebe und Åsa Träff, die sich durch eine reiche Handlung neben den eigentlichen Verbrechen und die psychologische Tiefe auszeichnen. Alle Krimis der Reihe sind sehr gut und spannend, der erste Band hat mir allerdings noch besser gefallen als die folgenden. Empfehlen würde ich hier grundsätzlich, die Bände in der Reihefolge des Erscheinens zu lesen, da der Genuss so am höchsten ist.

Im vierten Band hat Siris Leben große Veränderungen erfahren. Ihre Privatpraxis für Psychotherapie, die sie zusammen mit ihrer langjährigen engen Freundin Aina und einem weiteren Partner in Stockholm geführt hat, gibt es nicht mehr, die Freundschaft mit Aina ist zerbrochen und Siri tritt eine neue Stelle als Profilerin bei der Stockholmer Polizei an.

Bereits ihr erster Fall ist eine große Herausforderung. Zunächst wird ein bekannter homosexueller Antiquitätenhändler ermordet und verstümmelt aufgefunden, dann ein Vierjähriger auf dem Arm seines Vaters erschossen. Als allmählich eine Verbindung zwischen beiden Fällen deutlich wird, schwebt ein weiterer Mann in Gefahr und schließlich sogar, beim Showdown, ein Kollege und enger Freund von Siri…

Die detaillierte Beschreibung der Ermittlungsarbeit ist ein großes Plus dieses Krimis. Jederzeit kann man die Schritte der Polizei und der Profilergruppe nachvollziehen, alle Charaktere sind sehr gut gezeichnet. Da wie schon bei Band drei aus zwei Sichtweisen und in zwei Zeitebenen erzählt wird, hat der Leser einen Wissensvorsprung, ohne deshalb den Fall lösen zu können.

Neben den Ermittlungen in der Mordserie spielt auch diesmal Siris Privatleben wieder eine bedeutende Rolle. Ist Markus der richtige Partner? Und was empfindet sie für ihren neuen Kollegen Jimmy? Ist es wirklich richtig, die Mails und Briefe ihrer schwer erkrankten ehemaligen Freundin Aina zu ignorieren?

Ich werde bei dieser Serie auf jeden Fall dabeibleiben und empfehle sie allen Fans skandinavischer Krimiliteratur, die mehr als nur einen Krimifall gelöst haben möchten.

Camilla Grebe & Åsa Träff: Mann ohne Herz. btb 2015
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Camilla Grebe & Åsa Träff: Bevor du stirbst

 Mehr als ein Krimi

Siri hat vor einigen Jahren ihren geliebten Mann Stefan durch einen Tauchunfall verloren. Es wurde nie eindeutig geklärt, ob es sich dabei um einen Selbstmord handelte. Jahre hat sie gebraucht, um darüber hinwegzukommen, aber nun hat sie in dem Polizisten Markus eine neue Liebe gefunden und mit im zusammen einen kleinen Sohn, Erik. Doch noch gelingt es ihr nicht, die Vergangenheit ruhen zu lassen. Bei der Durchsicht von Stefans Sachen stößt sie auf Dinge, die sie daran zweifeln lassen, wie gut sie Stefan wirklich kannte. Kann es sein, dass ihr Bild von ihm nichts mit der Wirklichkeit gemein hat? Wird sie sich jemals von der Vergangenheit befreien können?

Siri verbeißt sich in ihre Recherchen, gerät dabei in große Gefahr und nicht zuletzt setzt sie auch ihr neues Glück aufs Spiel…

Die beiden Schwestern Camilla Grebe und Åsa Treff haben auch mit diesem dritten Band einen nervenaufreibenden, spannenden, psychologisch einfühlsamen Krimi gelegt, in dem es um viel mehr als die reine Krimihandlung geht. Aus zwei Perspektiven und auf zwei Zeitebenen erzählen sie meisterhaft, wie dunkle Geheimnisse aus der Vergangenheit die Gegenwart der Protagonisten überschatten.

Ich kann diesen Krimi sehr empfehlen, auch wenn er meiner Meinung nach nicht ganz die Topqualität des ersten Bandes erreicht. Ich empfehle aber bei dieser Reihe auf jeden Fall, die Bände in der richtigen Abfolge zu lesen, da das Lesevergnügen so eindeutig höher ist!

Camilla Grebe & Åsa Träff: Bevor du stirbst. btb 2012
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Camilla Grebe & Åsa Träff: Das Trauma

 Zweiter Krimi des schwedischen Schwesternduos

Siri Bergman, Psychotherapeutin und früher selbst Opfer von Gewalt, betreut mit ihrer Kollegin eine Selbsthilfegruppe für Frauen mit Gewalterfahrung. Währenddessen wird die neue Partnerin eines der gewalttätigen Männer vor den Augen ihrer fünfjährigen Tochter ermordet. Auch Siri fühlt sich bedroht und dann taucht sogar ein Betrunkener mit einer Waffe bei der Gruppensitzung auf…

Ein weiterer Krimi der schwedischen Schwestern, der durch subtile Spannung, psychologisches Fachwissen und sensibel herausgearbeitete Charaktere besticht, allerdings nicht ganz so herausragend wie der erste Band ist.

Camilla Grebe & Åsa Träff: Das Trauma. btb 2012

Camilla Grebe & Åsa Träff: Die Therapeutin

„Bilde ich mir alles nur ein, oder werde ich tatsächlich verfolgt?“

Siri Bergman ist Psychotherapeutin und arbeitet zusammen mit zwei Kollegen in einer Gemeinschaftspraxis in Stockholm. Ihre Patienten leiden unter Zwangsvorstellung, Borderline-Syndrom, Ess- und Angststörung. Den Tod ihres Mannes ein Jahr zuvor hat Siri mehr verdrängt als verarbeitet und sich stattdessen in ihre Arbeit gestürzt. Das einsame Haus in den Schären will sie trotz ihrer panischen Angst vor Dunkelheit und dem Zureden ihrer Familie und Freunde nicht aufgeben.

Die Bedrohung kommt schleichend, und ohne dass Siri es zunächst wahrhaben will: Veränderungen an ihrem Haus, ein Drohbrief, das Verschwinden ihrer Katze und vor allem das Gefühl, ständig beobachtet zu werden. Erst als die Leiche einer ihrer Patientinnen an ihrem Steg treibt, kann ihr die Polizei klarmachen, dass sie sich in allergrößter Gefahr befindet. Der Täter muss Siri nahe stehen, denn er scheint sie und ihre Patienten genau zu kennen, und somit wird jeder in ihrem Umfeld zum Verdächtigen.

Der erste Krimi der schwedischen Schwestern Camilla Grebe, Betriebswirtin, und Åsa Träff, Psychologin, glänzt durch eine klug angelegte Handlung, viel Atmosphäre, wenig Blut, fundiertes psychologisches Fachwissen und sensibel dargestellte Protagonisten.

Besonders spannungsfördernd und gelungen finde ich den Wechsel zwischen der Ich-Erzählung Siris, den Therapieprotokollen und kurzen Einschüben aus der Sicht des unbekannten Täters.

Camilla Grebe & Åsa Träff: Die Therapeutin. btb 2011
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Isabel Allende: Mein erfundenes Land

Chile – Sehnsuchtsland

„Dieses Buch hat mir geholfen zu verstehen, dass ich mich nicht entscheiden muss: Ich kann mit einem Fuß hier und mit dem anderen dort stehen, schließlich gibt es Flugzeuge … Fürs erste ist Kalifornien mein Zuhause und Chile das Land meiner Sehnsucht. Mein Herz ist nicht zerrissen, sondern gewachsen. Ich kann fast überall leben und schreiben.“

Fakten und Fiktion mischt Isabel Allende in ihrer Hommage an ihre Heimat Chile, denn das Land ihrer Kindheit, das sie als Sechsjährige zum ersten Mal und nach Pinochets Putsch endgültig verließ, gibt es so nicht mehr oder hat es nie gegeben.

Mein erfundenes Land ist vieles in einem, doch zuerst ist es eine aus Fakten und Anekdoten zusammengesetzte Autobiografie und eine Biografie ihrer Familie. Vieles kann man wiedererkennen, vor allem die Figuren aus Das Geisterhaus werden lebendig, wenn sie die Familie ihrer Mutter, eine Sippe von Exzentrikern, Heuchlern und Machos, mit einer gehörigen Portion schrägem Humor beschreibt.

Genauso unterhaltsam, liebevoll und aber auch kritisch erzählt Isabel Allende über Chile: von der  landschaftlichen Schönheit, der Geschichte, der Religion, der Politik, der Sozialstruktur, der Wirtschaft und vor allem von den Chilenen.

Sehr interessant ist Allendes zwiespältiges Verhältnis zu den USA. Dieses Land, das sie für Pinochets Putsch verantwortlich macht, ist ihr heute zur neuen Heimat geworden und sie fühlt sich spätestens seit dem Attentat vom 11. September als Teil der bunten Bevölkerung Nordamerikas.

Mein erfundenes Land ist eine überaus unterhaltsame und vergnügliche Lektüre, egal ob man nach Chile reist oder nicht.

Isabel Allende: Mein erfundenes Land. Suhrkamp 2008
www.suhrkamp.de