Ein bedeutender Gesellschaftsroman des 19. Jahrhunderts
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ie Ich-Erzählerin Jane Eyre wächst als ungeliebte Waise im Hause einer Tante auf. Mit zehn Jahren kommt sie in die berüchtigte protestantische Anstalt Lowood. Doch nicht der hartherzige puritanische
Geistliche, der die Anstalt leitet und für die harten äußeren Bedingungen verantwortich ist, sondern die gütige Vorsteherin Miss Temple prägt für Jane Eyre diese acht Jahre. Als Miss Temple Lowood
verlässt, sucht auch Jane sich eine Stelle als Erzieherin und kommt auf den Herrensitz Thronfield des egozentrischen und vermeintlich ledigen
Gutsherrn Mr. Rochester, in den sie sich bald verliebt. Obwohl sie äußerlich unscheinbar ist, verliebt auch Rochester sich in die intelligente, zeilstrebige junge Frau. Doch am Tag der Hochzeit wird Rochesters schreckliches Geheimnis offenbar und Jane Eyre flieht…
Wie die Romane von Jane Austen gilt auch Jane Eyre als bedeutender Gesellschaftsroman des 19. Jahrhunderts, obwohl er viele Elemente des Trivial- und Schauerromans seiner Zeit aufweist. Die Titelheldin verfolgt geradlinig ihren Weg, geleitet nicht von ihrem Gewissen, sondern von ihrem Selbstbewusstsein, ausgestattet mit einer scharfen Beobachtungsgabe.
Charlotte Brontë ist die älteste der drei Schriftsteller-Schwestern. Ihren Roman Jane Eyre, der ihr zum Durchbruch verhalf, veröffentlichte sie 1847 zunächst unter dem Pseudonym eines Mannes. Als ihre wahre Identität bekannt wurde, warf man ihr zeitlebens moralischen Umsturzwillen vor.
Charlotte Brontë: Jane Eyre. Manesse 2016
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nah ist 15 und auf der Flucht, doch warum und wovor weiß sie nicht. Für Noa vom Mächenhaus, wo sie Aufnahme findet, sind Hannahs „Filmrisse“ erklärlich. Behutsam und durch Tagebuchschreiben lässt sie Hannah die „Anderen“ entdecken und erklärt ihr das Phänomen der „Multiplen Persönlichkeit“. Nur mit Hilfe der „Anderen“, die jeder einen Namen, eine eigene Persönlichkeit und eine eigene Geschichte haben, konnte Hannah so lange Zeit die Misshandlungen und den sexuellen Missbrauch durch die eigene Familie durchstehen. Doch was Hannah geschützt hat, nützt auch ihren Peinigern, denn sobald Hannah ein „Anderer“ ist, kann sie sich später an nichts erinnern.

an, erfolgreiche Konzertpianistin, und Jim McDonald, Archäologe und Hobbylandwirt, beide Mitte 40, führen eine scheinbar glückliche Ehe im Nordwesten Irlands. Ihre Welt gerät schlagartig aus dem Gleichgewicht, als der vor 30 Jahren heimlich zur Adoption freigegebene Sohn Nans, den sie mit 16 Jahren heimlich in London entbunden hat, plötzlich auftaucht. Schweigen und Unverständnis prägen nun die Situation und als jener Charles sogar nach Irland kommt, sind drei einer zuviel.
cher von Jean de Brunhoff und seinem Sohn sind klassische Kinderbücher mit einer Tradition von über 70 Jahren. In jedem Bilderbuch gehen die großen und kleinen Leser mit dem Elefantenkönig Babar und seiner Familie auf eine Entdeckungsreise, in diesem Band auf Entdeckungsreise in das neue große Kunstmuseum im ehemaligen Bahnhof.
oy Jacobsens Roman von 2013, der zwischen 1913 und 1928 auf der kleinen Insel Barrøy vor der nordnorwegischen Helgelandküste spielt, basiert auf einer wahren Geschichte. Doch steht nicht so sehr die Handlung im Mittelpunkt, vielmehr sind die raue Natur, die karge Landschaft und die unwirtlichen Lebensbedingungen das Hauptthema.