Harlan Coben: Kein Sterbenswort

Ein Wettlauf gegen die Zeit

David Beck ist Kinderarzt in einer Klinik für sozial Schwache.  Vor acht Jahren hat er seine Frau Elisabeth kurz nach der Hochzeit durch ein Verbrechen verloren. Sie waren zur Feier ihres „Kusstages“ an einen einsamen See gefahren, David wurde bewusslos geschlagen und seine Frau entführt. Tage später fand man ihre Leiche, die ihr Vater identifiziert hat. Der Mord wurde einem Serientäter zugeschrieben.

David hat sich von diesem Verlust nie erholt, zumal er und Elisabeth seit ihrem siebten Lebensjahr unzertrennlich waren.

Doch nun erhält David plötzlich in der Klinik eine Mail, die Einzelheiten ihrer Beziehung enthält, die nur Elisabeth kennen kann. Der Zusatz: „Kein Sterbenswort – Sie beobachten dich“. Als David mit Nachforschungen beginnt, stößt er auf Ungereimtheiten und fehlende Akten. Gleichzeitig ist ihm das FBI auf den Fersen, denn man hat am See zwei alte Leichen gefunden und glaubt nicht mehr an die Täterschaft des Serienmörders. David taucht unter.

Selten ist es mir so schwer gefallen, nicht auf die letzten Seiten zu spicken. Harlan Coben schafft es meisterhaft, Tempo und Spannung zu erzeugen. Andererseits ist der Thriller sehr konstruiert, enthält viele Klischees und konzentriert sich vollkommen auf die Haupthandlung, was mir für eine Fünf-Sterne-Bewertung zu wenig ist. Für einen verregneten Urlaubstag ist das Buch jedoch genau richtig!

Harlan Coben: Kein Sterbenswort. Goldmann 2015
www.randomhouse.de

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