Harold Cobert: Ein Winter mit Baudelaire

Ein herzerwärmendes Buch für kalte Wintertage

Als Philippes Frau ihn nach der Trennung aus der gemeinsamen Wohnung wirft und er kein Hotelzimmer findet, geht es rasch abwärts. Er verliert seinen Führerschein und seine Arbeit und seine geschiedene Frau verwehrt ihm ohne Wohnsitz den Umgang mit seiner Tochter. Kurze Zeit kann Philippe noch von seinen Ersparnissen leben und den Schein aufrecht erhalten, doch bald teilt er das harte Leben der Pariser Obdachlosen und die letzten Kontakte zu seinem alten Leben reißen ab. Er verbringt seine Tage mit der Suche nach einem geeigneten Schlafplatz und verwertbaren Abfällen in den Mülltonnen. Doch gerade als seine Lage hoffnungslos erscheint, läuft ihm der kleine Streuner Baudelaire zu und mit ihm kommt wieder Hoffnung in Philippes Leben. Er wird plötzlich von den Menschen, die bisher durch ihn hindurchgesehen haben, wieder wahrgenommen und findet Hilfe in einem Obdachlosenasyl auf einem Schiff, wo sich Ärzte, Juristen und Sozialarbeiter ehrenamtlich um Menschen wie ihn kümmern.

Eine poetisch erzählte Geschichte, die unter die Haut geht.

Harold Cobert: Ein Winter mit Baudelaire. Piper 2011
www.piper.de

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