Kim Edwards: See der Träume

Auf der Suche nach der Familiengeschichte

Nach dem Tod ihres Vaters, an dem sie sich mitschuldig fühlt, ist Lucy Jarrett nirgends mehr heimisch geworden. Als Hydrologin hat sie in vielen Ländern gearbeitet und lebt nun mit ihrem japanischen Freund in dessen Heimat. Doch das Land bleibt ihr fremd und sie findet keinen neuen Job.

Ein Unfall ihrer Mutter lässt sie zum ersten Mal wieder in ihre Heimatstadt The Lake of Dreams im Staat New York zurückkehren. Dort weckt eine bisher in der Familiengeschichte totgeschwiegene Vorfahrin ihre Neugier und sie beginnt, das Leben dieser Frau, die sich in der frühen Frauenbewegung engagiert hat, zu recherchieren. Dabei trifft sie nicht nur ihren Jugendfreund wieder, sondern lernt einen bisher unbekannten Zweig ihrer Familie kennen und findet Erstaunliches über den Tod ihres Vaters heraus.

Zwar ist der Roman wie Die Tochter des Fotografen der gleichen Autorin atmosphärisch dicht und sensibel erzählt, doch sind mir die Personen beim Lesen fremd geblieben und der Text wirkte auf mich zu konstruiert.

Kim Edwards: See der Träume. Aufbau 2012
www.aufbau-verlag.de

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