Shan Sa: Kaiserin

 Fiktive Autobiografie aus dem China des siebten Jahrhunderts

Wu Zetian (624 – 705), „Licht“, war Chinas einzige Kaiserin.

In einer fiktiven Autobiografie, die gekonnt und spannend Fakten mit Fantasie mischt, lässt die in Frankreich lebende Chinesin Shan Sa sie über ihr Leben und die gnadenlose Hofgesellschaft berichten.

Als Zwölfjährige vom Kaiser in die Verbotene Stadt befohlen, gerät sie in einen Strudel aus Entwürdigung und Intrigen. Entgegen der Tradition wird sie die Frau des Thronfolgers, räumt brutal und skrupellos Gegner aus dem Weg, übernimmt nach und nach die Regierungsgeschäfte und lässt sich nach dem Tod ihres Mannes zur Kaiserin proklamieren. Sie regierte insgesamt fast ein halbes Jahr.

Der Roman liest sich sehr flüssig, die Sätze sind gleichmäßig fließend wie die chinesische Sprache. Man erfährt viel über das chinesische Kaiserreich des siebten Jahrhunderts, die Riten, die Religionen, die Architektur, die Kleidung, die Sitten und Gebräuche und vor allem über die Machtspiele und Grausamkeiten.

Shan Sa: Kaiserin. Piper 2017

www.piper.de

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