Mein Fenster zur Welt in Coronazeiten

© B. Busch

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) hat in der Corona-Krise Schriftstellerinnen und Schriftsteller überall in der Welt aufgefordert, Blicke aus ihrem Fenster zu werfen und darüber zu schreiben. In loser Folge erscheinen zur Zeit im Feuilleton ausgesprochen lesenswerte Beiträge in der Reihe Mein Fenster zur Welt. So unterschiedlich die Texte auch sind, zeigen sie doch alle eindrücklich, dass wir in der Isolation nicht alleine sind.

Sehr empfehlenswert ist auch die Vertonung der Beiträge durch Mitglieder des Berliner Ensembles.

Die einzelnen Beiträge mit dem Datum der Veröffentlichung auf der Homepage der FAZ:

Simon Strauss: Ausblick über den Krisenrand, 17.03.2020 (einleitender Beitrag)

Josua Cohen: New York City – Hosen anziehen nicht vergessen, 21.03.2020

Leïla Slimani: Ich habe keine Angst, weil mir all das sehr unwirklich erscheint, 23.03.2020 (Normandie)

Antonio Scurati: Mailand – Ein Zeitalter geht hier zu Ende, 24.03.2020

Aris Fioretos: Stockholm – Mein Schreibtisch ist ein fliegender Teppich, 25.03.2020

Richard Ford: Auf dem Rad nach nirgendwo, 28.03.2020 (East Boothbay, Maine)

Etgar Keret: Der Preis der Oliven, 30.03.2020 (Tel Aviv)

Olga Tokarczuk: Jetzt kommen neue Zeiten!, 01.04.2020 (Breslau)

Han Dong: Zwei Süchte wurden von mir ferngehalten, 02.04.2020 (Hubei)

Thomas Hürlimann: Diesen Posten werde ich halten bis zuletzt, 04.04.2020 (Walchwil)

Sarah Stricker: Lasst eure Handys am Schabbat an, 05.04.2020 (Tel Aviv)

Angela Bubba: Ein Möwenflügel in der Dunkelheit des Sturms, 06.04.2020 (Kalabrien)

Ilma Rakusa: Zerbrechlich wie eine Eierschale, 08.04.2020 (Zürich)

Amir Hassan Cheheltan: Gott der Müllhalde, 11.04.2020 (Teheran)

Siri Hustved: Auch Worte können ansteckend sein, 14.04.2020 (Brooklyn)

Javier Cercas: Nur darauf kommt es jetzt an!, 15.04.2020 (Barcelona)

Simon Stranger: Ein pochender Schmerz, ein brennendes Mal, 17.04.2020 (Oslo)

Aleš Šteger: Wie weiterleben nach dem Ende, 20.04.2020 (Ljubljana)

Eva Sichelschmidt: Nachts werden die Züge zu Pfeilen, 22.04.2020 (Berlin)

Valerie Fritsch: Kuckucksuhren in einer vakuumkranken Welt, 23.04.2020 (Graz)

John Banville: Mensch im Kellerloch, 27.04.2020 (Dublin)

Andrzej Stasiuk: Sehen, wie der Tag aufsteht, 07.05.2020 (Wołowiec)

Amalie Langballe: Es will uns nichts lehren, 08.05.2020 (Fünen)

Alawiya Sobh: Die Menschen vergiften ihre Hunde, 09.05.2020 (Beirut)

Serhij Zhadan: Schutzmasken trägt nur die Facebook-Schicht, 13.05.2020 (Ukraine)

Fernando Vallejo: Es wird weniger gemordet, 14.05.2020 (Medillín)

Adam Zagajewski: Güte und Mut frisch vereint, 16.05.2020 (Krakau)

Jean-Philippe Toussaint: Jetzt nicht über Projekte sprechen!, 18.05.2020 (Brüssel)

Franz Schuh: Wenn man die Stille dröhnen hört, 19.05.2020 (Wien)

Marius Ivaškevičius: Alles bleibt gleich, nur anders, 20.05.2020 (Vilnius)

Jan Wilm: Die Verlorenen sind die Interessantesten, 23.05.2020

Daniel Kehlmann: Wer ohne Maske ist, wählt Trump, 01.06.2020 (New York)

Die Reihe wird fortgesetzt, die Links ergänze ich hier fortlaufend.

Danke an die FAZ für die tolle Idee!

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Rezensionen zu Büchern und Veranstaltungen dieser Autorinnen und Autoren auf dem Blog:

             

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