Simone van der Vlugt: Klassentreffen

 Gedächtnisverlust oder Verdrängung?

Die Niederländerin Simone van der Vlugt, ist bis 2006 nur als Autorin spannender und gut recherchierter historischer Jugendromane in Erscheinung getreten. 2006 ist mit Klassentreffen ihr erster Roman für Erwachsene und Jugendliche ab ca. 15 Jahren auf Deutsch erschienen, der es an Spannung mit jedem Thriller aufnehmen kann.

Die 23-jährige Sabine nimmt nach einem Burnout-Syndrom ihre Arbeit im Sekretariat einer Amsterdamer Großbank wieder auf. Ihre Psychologin hat sie dorthin zurückgeschickt, obwohl sie vermutet, dass der Zusammenbruch mit einem verdrängten Erlebnis aus früherer Zeit zusammenhängt, zu dem weder sie noch Sabine im Moment Zugang haben.

Bedingt durch verschiedene äußere Anlässe, wie das Mobbing im Büro, die Einladung zu einem Klassentreffen, die Begegnung mit einem Jugendfreund ihres Bruders und schließlich das Wiedersehen mit ihrer großen Jugendliebe lassen die Erinnerung an das vermeintlich Vergessene jedoch allmählich zurückkehren. Vor neun Jahren ist Sabines einst beste Freundin Isabel, die ihr zuletzt durch das Mobbing mit ihrer Clique das Leben zur Hölle gemacht hat, spurlos verschwunden. Langsam und puzzlehaft gelingt es Sabine, den Tag zu rekonstruieren und plötzlich weiß sie, dass sie damals einen Mord beobachtet hat …

Simone van der Vlugt: Klassentreffen. Diana 2007
www.randomhouse.de

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