Eine Geschichte für Hundeliebhaber und Hundehasser
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rz vor dem Einmarsch der deutschen Truppen in Österreich erbte Alice Herdan-Zuckmayer von ihrer Tante neben einem kostbaren Pelz, wertvollem Schmuck und schönem Silber auch eine extrem hässliche, gelbe, blinde, verwöhnte und bissige, dem Alkohol und Chanel Nr. 5 zuneigende Hündin namens Mucki. Carl Zuckmayer beschrieb sie als „Kreuzung zwischen Fledermaus, Wüstenfuchs und Warzenschwein“, Fritz Kortner nannte sie „Kanalröhre“.
Während die wertvolleren Teile der Erbschaft und die treuen Rassehunde der Familie in Wien bzw. Henndorf zurückbleiben mussten, ging Mucki, die man niemandem zumuten konnte, mit ins Schweizer und schließlich sogar ins amerikanische Exil. Hochbetagt starb sie schließlich auf der Farm der Zuckmayers in Vermont.
Mit viel Humor schreibt Alice Herdan-Zuckmayer nicht nur über Das Scheusal, sondern auch über ihr Leben an der Seite von Carl Zuckmayer, die atemberaubende Flucht aus Österreich 1938 und die ersten Jahre im Exil.
Alice Herdan-Zuckmayer: Das Scheusal. Fischer 1988
www.fischerverlage.de
è Rodoreda wurde 1909 in Barcelona geboren. Als politisch engagierte Schriftstellerin ging sie 1939 ins Exil, zuerst nach Frankreich, dann in die Schweiz. Sie starb 1983 in Romanyà de la Selva. Heute gilt sie als eine der wichtigsten katalanischen Autorinnen.
chon lange, vielleicht seit Jean-Michel Guenassias Roman
chdem
en 1959 und 1964 spielt dieser 2009 mit dem „Prix Goncourt des lycéens“ ausgezeichnete Roman.
ächst das Positive über diesen neuen Annika-Bengtzon-Krimi: Dies ist kein Krimi, den man einfach so herunterliest. Die Handlung ist äußerst komplex, es sind mehrere Fälle ineinander verwoben, einer davon fast 20 Jahre alt. Das ist manchmal nicht ganz einfach zu durchschauen und manche Kapitel kann man erst im Nachhinein einordnen und verstehen, hat mir aber Spaß gemacht. Gekonnt und routiniert schafft es Liza Marklund, am Ende viele (nicht alle) Fäden zu entwirren, obwohl man das bis kurz vor Schluss für fast unmöglich hält.
Ehrlich gesagt habe ich hier eine ganze Weile zwischen vier und fünf Sternen geschwankt – und mich schließlich aus Sicht der Kinder für fünf entschieden, denn dieses Buch um die Abenteuer der zehnjährigen Tilla Puppilla und ihrer Riesenfledermaus Zwieback, die mit einem umgebauten Eisenbahnwaggon auf Reisen gehen, ist so überaus fantasievoll und witzig, dass alle ihren Spaß daran haben.
Unfalltod ihrer Mutter erhält die Pariser Verlagslektorin Camille in den 1970er-Jahren Briefe, die ihr einzelne Kapitel einer bewegenden Geschichte erzählen. Zunächst vermutet sie den Trick eines Autors dahinter, der eine seiner Geschichten in ihrem Verlag platzieren möchte, aber je mehr sie liest, desto mehr wird ihr klar, dass es darin um sie und ihre Vergangenheit geht.
s kleine, mit den Bilder von Quint Buchholz wunderbar aufwändig ausgestattete Büchlein aus dem Insel-Verlag, sollte in keiner Buchhandlung fehlen, denn es ist das ideale Geschenkbuch für zwischendurch, wie es so häufig von Kunden nachgefragt wird. Man kann damit als Mitbringsel eigentlich kaum falsch liegen.
d ist tot.“ So beginnt der erste auf Deutsch erschienene Roman der jungen, in Paris geborenen Autorin Amanda Sthers. Alfred, der Schreiber, war einer der beiden letzten Juden Kabuls. Der andere ist Simon, der Schuster aus dem Iran, der Alfreds Geschichte vor dem Vergessen bewahren will, indem er sie viele Jahre später aufschreibt.